Mittel bei kurzfristigen Beschwerden
Falls das alles nicht hilft, kann man auch zu
Medikamenten greifen: "Antazida, H2-Rezeptorenblocker und
Protonenpumpeninhibitoren (PPIs). PPIs werden besonders bei länger anhaltenden
Beschwerden eingesetzt", sagt Dr. Reinhild Lohmann: "Für kurzfristige
Beschwerden, bei denen der Auslöser bekannt ist, eignen sich besonders die
Antacida. Der große Vorteil besteht darin, dass die
Wirkung dort sehr schnell, häufig schon binnen 15 Minuten nach der Einnahme
einsetzt, deutlich schneller als bei den anderen beiden Arzneimittelgruppen.
Wir setzen bei uns in der Apotheke Antacida immer kurzfristig und zur schnellen
Linderung der Beschwerden ein. Dauern die Beschwerden mehr als eine Woche an,
raten wir dringend zum Arztbesuch."
Langfristig lieber vorbeugen
Doch am besten beugt man dem Sodbrennen rechtzeitig
vor. Tipps dazu gibt es beispielsweise auf www.rgz24.de/arbeitsplatz. Wer
übergewichtig ist, sollte zum Beispiel ein paar Kilos verlieren. Denn
Übergewicht erhöht den Druck im Bauchraum, was Sodbrennen begünstigt. Gut
verträgliche und fettarme Speisen sollten auf dem Speiseplan stehen. Alkohol
und Nikotin sollte man sich am besten ganz verkneifen. Und den Stress im Job
können Entspannungstechniken gut ausgleichen.
So entsteht Sodbrennen
(djd). Wenn Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt,
kann Sodbrennen entstehen. Dann reizt die Säure die Speiseröhrenschleimhaut.
Die Ursache kann ein nicht richtig funktionierender Schließmuskel sein, der die
Speiseröhre nicht ausreichend vom Magen trennt. Auch
eine Überproduktion von Magensäure kann der Grund für das Sodbrennen sein.
Manchmal ist die Kontraktion der Speiseröhre beeinträchtigt. Das kann zur Folge
haben, dass sie den Ausstoß von Magensäure nicht richtig zurückführt. Wie man
vorbeugen kann, steht auf rgz24.de/arbeitsplatz.
