Individuelle "Trigger"
Wetterumschwünge, der Genuss von Alkohol, Stress,
Veränderungen des Tagesrhythmus und hormonelle Schwankungen können solche
Trigger sein. Betroffene, die regelmäßig einen Migränekalender führen, können
sich leichter einen Überblick verschaffen, welche Faktoren für sie eine Rolle
spielen.Unter ww.petasites.eu steht ein Kalender
zum Download bereit, der neben Dauer, Schmerzintensität und Akutmedikation auch
Begleitsymptome, Auslöser und Ausfallzeiten erfasst. Zudem können auch
Präparate zur Vorbeugung notiert werden. Denn nach den Erfahrungen von
Privat-Dozent Dr. med. habil. Rüdiger Schellenberg lassen sich durch eine
vorbeugende Behandlung Schmerzanfälle und die Einnahme von Schmerzmitteln
reduzieren, die Lebensqualität erhöht sich.
Natürliche Prophylaxe
Wie der Schmerzspezialist aus Hüttenberg berichtet,
stehen neben synthetischen Arzneimitteln wie Beta-Blocker oder Antidepressiva
auch natürliche Hilfen zur Vorbeugung von Migräne zur Verfügung. Dabei schätzt
Schellenberg besonders die schmerzstillenden, entzündungshemmenden sowie
krampflösenden Eigenschaften der Pestwurz. "Aktuelle Bewertungen zeigen,
dass der Pestwurz-Spezialextrakt eine vergleichbare Wirksamkeit besitzt wie
Beta-Blocker", so der Experte. Für viele Migränepatienten sei die Pestwurz
eine wichtige Alternative zu chemischen Arzneimitteln. (djd).
Auf den Lebensstil achten
(djd). Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund
18 Millionen Menschen mehr oder weniger regelmäßig von Migräne betroffen. Um
die Anzahl der Anfälle möglichst gering zu halten, wird Betroffenen empfohlen,
auf einen regelmäßigen Tagesablauf zu achten und Phasen intensiver Belastung
gleichmäßig zu verteilen. Zugleich raten
Schmerzexperten Stress mit progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen oder
Biofeedback abzubauen und regelmäßig Ausdauersport zu betreiben. Zur Vorbeugung
stehen pflanzliche Präparate zur Verfügung. Infos dazu: petasites.eu.
